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Autor: Redaktion
Mit deutlichen Worten hat sich der Trainer der polnischen Nationalmannschaft, der Niederländer Leo Beenhakker, für die martialische Kampagne in einigen Boulevardblättern entschuldigt. Der Coach sprach von einer "schrecklichen Sache".
Die Kampagne war selbst für die zur Polemik neigenden polnischen Boulevardmedien starker Tobak: Die Zeitung "Super Express" hatte Mittwoch auf der Titelseite eine Fotomontage abgedruckt, auf der Beenhakker die abgetrennten Köpfe von DFB-Kapitän Michael Ballack und Bundestrainer Joachim Löw in den Händen hält. Die Überschrift lautete: "Leo, bring uns ihre Köpfe". Der Coach der polnischen Nationalmannschaft, Leo Beenhakker, hat sich nun im Namen der polnischen Fußball-Nationalmannschaft bei den Deutschen für die martialische Berichterstattung entschuldigt. "Das war ein schreckliche Sache", sagte der Trainer in Bad Tatzmannsdorf. "Verrückte, schmutzige und kranke Leute" seien dafür verantwortlich gewesen.
Die von Axel Springer herausgegebene Tageszeitung "Fakt" hatte den medialen Feldzug ausgelöst. "Leo, wiederhole Grunwald", titelte das Warschauer Boulevardblatt am Dienstag und zeigte eine für deutsche Fußballfans wenig erfreuliche Collage, auf der Ballack mit Wilhelminischer Pickelhaube vor Polens Nationaltrainer kniet, während der mit einem Schwert zum tödlichen Schlag ausholt.
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