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Autor: Redaktion | grom
Die deutsch-polnische Koproduktion "Mauerhasen" (internationaler Titel: Rabbit à la Berlin) erhielt in der Kategorie der Dokumentar-Kurzfilme eine Oscar-Nominierung. Auch das deutsche Drama "Das weiße Band" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke wurde wie erwartet in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film" nominiert - plus eine Nominierung für Kameramann Christian Berger.
Die Satire "Mauerhasen" erzählt die Geschichte der Berliner Mauerhasen. Über Jahrzehnte war der Todesstreifen, der Ost und West voneinander trennte, das Paradies für diese sanften Kreaturen. Es gab viel Grün und keine Feinde. Im Gegenteil: Aufmerksame Wächter sorgten dafür, dass kein Mensch die Hasen störte. Doch dann fiel die Mauer und die Hasen erfuhren schnell, was Freiheit bedeutet. Plötzlich waren sie vom Aussterben bedroht. Das Futter wurde knapp und eine Blechlawine überrollte die kleinen Tiere. Viele wurden einfach überfahren. Doch die Hasen lernten, sich in der freien Welt zurechtzufinden - genauso wie die Menschen in ganz Osteuropa. Ein ungewöhnlicher Dokumentarfilm über Hasen und Menschen.
"Mauerhasen" ist ein Dokumentarfilm von Bartek Konopka und Piotr Rosolowski, produziert von Majade und MS Films (Polen), TVN (Polen) und MDR in Zusammenarbeit mit rbb, ARTE, Lichtpunkt (Belgien), YLE (Finnland), VPRO (Netherlands).
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