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Autor: Redaktion
Am Sonntag wird der „Solidarnosc“-Priester, den die Kommunisten vor mehr als 25 Jahren ermordeten, in Warschau seliggesprochen. Zur seiner Seligsprechung werden in der polnischen Hauptstadt rund Zweihunderttausende Pilger erwaretet.
Der Geistliche, Symbolfigur des antikommunistischen kirchlichen Widerstands nach dem Verbot der „Solidarno¶æ“ hatte die ihm von Geheimpolizisten im Herbst 1984 zugefügten Qualen nicht überlebt. Die weltweite Anteilnahme an der tagelangen Ungewissheit über das Schicksal des 37-Jährigen schlug in Trauer um.
Hunderttausende nahmen an der Totenfeier in Warschau teil. In ganz Polen waren Millionen Menschen bestürzt über das brutale Ende des populären Geistlichen. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) würdigte ihn als „Verteidiger der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der menschlichen Würde“.
:: STICHWORT JERZY POPIE£USZKO
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