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Autor: Redaktion
Staatsministerin Cornelia Pieper, Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Bundesregierung, hat den Eindruck zu zerstreuen versucht, sie habe sich "in den polnischen Wahlkampf eingemischt". Vor den Präsidentenwahlen in beiden Ländern "erwarten wir mit Spannung und Respekt die Entscheidung unserer Wähler", sagte Pieper am Mittwoch auf dem Deutsch-Polnischen Forum in Warschau.
Pieper hatte zuvor gesagt, Polen stehe vor einer Entscheidung für einen Weg nach vorn in die Euro-Zone oder aber "zurück ins politische Abseits", was als Anspielung auf den Kandidaten Kaczyñski verstanden werden musste. Piepers Partner auf der polnischen Seite, der frühere Außenminister W³adys³aw Bartoszewski, ein Kritiker Kaczyñskis, nahm die Staatsministerin in Schutz. Sie habe nichts Schlimmes gesagt, es gebe eben zwischen Deutschland und Polen eine "Lockerung, sogar in den Medien", sodass man auch sehr offen übereinander reden könne.
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