Am 1. September wurde der Architekturwettbewerb für das Projekt des Weltkriegsmuseums in Danzig entschieden. Am Wettbewerb nahmen 240 Arbeiten aus 33 Ländern teil. Die ersten zwei Plätze gingen an Projektanten aus Polen und der dritte Preis an ein Architektenbüro aus Griechenland. Das Museum wird am 1. September 2014, dem 75. Jahrestag des Ausbruchs des II. Weltkrieges, eröffnet werden und soll 55 Millionen Euro kosten.
Der Siegerentwurf aus dem Studio Architektoniczne „Kwadrat” sieht vor, einen Großteil des Museums unterirdisch anzulegen, nur ein Teil ragt als ein schieferTurm oberirdisch heraus. Den Projektanten zufolge soll das Gebäude Hölle (Krieg) und Himmel (Frieden) darstellen, also die gegensätzliche Momente eins Krieges.
Viele der renommierte Architekten, die in der internationalen Jury saßen, hatten keinen Zweifel darüber, dass mit der Umsetzung des Projekts Danzig ein neues architektonisches Wahrzeichen erhält. Nach Auffassung des Stararchitekten
Daniel Libeskind werde das neue Museum auf die Vorstellungskraft der Menschen auf der ganzen Welt wirken, da es so ungewöhnlich sei.
Das Museum wird am 1. September 2014 eröffnet und soll ca. 230 Millionen Z³oty (55 Millionen Euro) kosten. Für das Museumskonzept, das von der belgischen Firma Tempora SA entwickelt worden ist, sind im Budget über 50 Millionen Z³oty (13 Millionen Euro) veranschlagt. Das Danziger Weltkriegsmuseum geht auf eine Initiative des polnischen Ministerpräsidenten Tusk zurück und war ursprünglich als ein Gegenprojekt zum deutschen Zentrum gegen die Vertreibungen gedacht. Deutschland hat inzwischen seine Hilfe bei der Umsetzung des Projekts zugesagt.